Gutachtenstelle Björn Bühler
Gutachtenstelle Björn Bühler
Sachverständiger für forensische Psychiatrie
Sachverständiger für forensische Psychiatrie 

Behörden

Für Behörden werde ich im Rahmen von Blutprobenentnahmen bei Straßenverkehrsdelikten, für die Begutachtung der Gewahrsamsfähigkeit und im Rahmen von Unterbringungsverfahren nach dem PsychKG NRW tätig.

 

Eine Anforderung kann über die Leitstelle der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke erfolgen. 

Es ist zu beachten, dass alle Anforderungen eine Abrechnung der angefallenen Gebühren nach der Gebührenordnung für Ärzte auslösen. Bei Begutachtungen für Behörden ist die anfordernde Behörde der Gebührenschuldner.

Gewahrsamsfähigkeit

Die Begutachtung der Gewahrsamsfähigkeit erfolgt nach den Bestimmungen der Polizeigewahrsamsordnung für das Land Nordrhein Westfalen.

 

Danach ist ist in Zweifelsfällen die Gewahrsamsfähigkeit von der Polizei unverzüglich durch einen Arzt feststellen zu lassen. Zweifel sind insbesondere bei Personen angebracht, die äußere, offensichtlich nicht unerhebliche Verletzungen haben, stark unter Alkohol-/ Medikamenten- und / oder Drogeneinfluss stehen, erhebliche Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenentzugserscheinungen wie Verwirrtheitszustände oder Halluzinationen zeigen, Äußerungen über Schmerzen, krankhafte Zustände und Medikamentenbedarf machen oder Hinweise für Schädelverletzungen bieten.

 

Ist eine medikamentöse Versorgung des Verwahrten erforderlich, so ist diese durch die Polizei sicherzustellen.

 

Nicht gewahrsamsfähig ist, wer bewusstlos, orientierungslos, nicht ansprechbar ist oder sonst einer sofortigen ärztlichen Versorgung bedarf.

PsychKG NRW

Zweck der Begutachtung ist die Feststellung der Notwendigkeit der sofortigen Unterbringung des Betroffenen.

 

Voraussetzung für die Unterbringung ist das Vorliegen einer behandlungsbedürftigen Psychose oder einer anderen psychischen Erkrankung bzw. einer Abhängigkeitserkrankung von vergleichbarer Schwere. Die Unterbringung Betroffener ist nur zulässig, wenn und solange durch deren krankheitsbedingtes Verhalten gegenwärtig eine erhebliche Selbstgefährdung oder eine erhebliche Gefährdung bedeutender Rechtsgüter anderer besteht, die nicht anders abgewendet werden kann. Die fehlende Bereitschaft, sich behandeln zu lassen, rechtfertigt allein keine Unterbringung.

 

Von einer gegenwärtigen Gefahr ist dann auszugehen, wenn ein schadenstiftendes Ereignis unmittelbar bevorsteht oder sein Eintritt zwar unvorhersehbar, wegen besonderer Umstände jedoch jederzeit zu erwarten ist.

Begutachtungen im Rahmen von Unterbringungsverfahren insbesondere nach den Bestimmungen des § 14 PsychKG NRW sind Begutachtungen in öffentlichem Auftrag. Es handelt sich bei der Begutachtung nicht um eine Behandlungsmaßnahme. Dies folgt schon aus der Tatsache, dass eine ärztliche Behandlung nur mit Einwilligung des Behandelten oder aufgrund einer Unterbringung rechtmäßig erfolgen kann. Die Abrechnung der Begutachtung erfolgt daher mit der Ordnungsbehörde, die eine entsprechende Begutachtung in Auftrag gegeben hat.

Björn Bühler

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Forensische Psychiatrie

Telefon:  03471 344699 03471 344699

 

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